Über diesen Blog

Dieser Blog ist ein Versuch, möglichst viele Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen sowie Gruppen, Organisationen und Institutionen rund um das Thema „Behinderung“ zu erreichen. Wir wollen zum Mitdenken, Diskutieren und Mitmachen anregen.

Der Blog ist ein Ergebnis des ersten Runden Tisches, an dem sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Baden Württemberg auf Einladung des ABS/ZSL Stuttgart am 26. Mai trafen. Es kamen Werkstatträte, Vertreter von Selbsthilfeorganisationen, behinderte Parteiangehörige, Verbände und „Einzelkämpfer“.

Allgemeiner Konsens bestand darin, dass ein Behindertenbeauftragte/r und der Behindertenbeirat des Landes BaWü nicht mehr vom Ministerium allein bestimmt wird und nicht zwangsläufig aus den Reihen der Politiker kommt. Diese Ämter sollen künftig von Personen bekleidet werden, die selbst betroffen und damit Experten in eigener Sache, mit einem Blickwinkel, der für die Belange von Menschen mit Behinderungen geschärft ist.

Der Politikwechsel in Bawü hin zu rot grün stellt dafür eine Chance dar. Eine Chance für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige einen Wechsel in der Behinderten-Politik von Baden Württemberg mit auf den Weg zu bringen und zu prägen.

Mit dem Wechsel in der Politik verbinden wir viel Hoffnung, doch müssen wir auch aktiv werden um unsere Hoffnungen mitzuteilen, einzubringen, vorzustellen und einzufordern.

Deshalb eröffnen wir jetzt die Diskussion mit zunächst einmal folgender Fragestellung:

Wer soll Behindertenbeauftragte/r werden?

Wie stellt sich ein Behindertenbeirat auf?

Wer wählt bzw. bestimmt?

Welche Aufgaben und Befugnisse hat der / die Beauftragte sowie de Beirat?

Welche Ressourcen brauchen der Beirat und die/der Behindertenbeauftragte/r?

Teilt uns Eure Meinung mit und beteiligt euch in diesem Blog mit Artikeln und Kommentaren. Die Artikel könnt Ihr an uns schicken. Sie werden von uns in den Blog gestellt. Die Kommentare werden nach Durchsicht schnellstmöglich freigestellt. Dies geschieht, um Spam und Beschimpfungen zu vermeiden und damit wir innerhalb unserer Rechte und Pflichten unserer Gesetze bleiben.

Auf Facebook könnt Ihr etwas freier diskutieren.

Wir sind auf Euch gespannt!

(GL)

Im Moment begleiten diesen Blog:

Britta Schade

Britta Schade (BS)

Britta Schade, Dipl. Psychologin und Tanztherapeutin, Inklusionberaterin, alleinerziehende Mutter zweier nun erwachsener Kinder, lange aktiv in“Eltern für Integration“, Beraterin im ABS/ZSL Stuttgart (als selbst von Behinderung betroffene Frau nach der Peer Counceling Methode), Mitarbeit bei inklusiven Tanz – und Theaterprojekten.

Gotthilf Lorch

Gotthilf Lorch (GL)

Gotthilf Lorch
Ich lebe in Tübingen, arbeite als Inklusionsberater (meine neue Berufskreation) (Dipl. Soz.-arb./FH), bin seit 9 Jahren glücklich verheiratet und politisch LINKS aktiv sowohl in der Partei als auch als Sprecher in der LAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik der LINKEN in BaWü

Netzwerkkoordinator Bernhard Kapitzki

Netzwerkkoordinator Bernhard Kapitzki (BK)

Bernhard Kapitzki
Eine Kurzbeschreibung wird schnellst möglich nachgereicht

3 Antworten zu Über diesen Blog

  1. Arnold Kappel schreibt:

    Hallo,
    ich habe heute das erste mal über den Runden Tisch in der Presse gelesen. Ich komme aus dem Ostalbkreis und befasse mich seit einer Reihe von Jahren mit Thema: Mobilität für alle.
    Dabei auch mit dem Thema ÖPNV. Es gibt in allen Bereichen und gerade in BaWü viel zu tun. Viel Unverständnis, Gleichgültigkeit und Unwissenheit schlägt einem entgegen. Deshalb finde ich es hervorragend, wenn sich jemand im Vorfeld solcher Entscheidungen zu Wort meldet. Ich wünsche allen Mitstreitern viel Ausdauer und Kraft.
    Ein herzlicher Gruß
    Arnold Kappel

  2. Lothar Schwarz schreibt:

    Hallo

    2 sehr aktive Behinderte begrüssen diese Seiten, von der wir erst heute ( leider ) erfahren haben. Dies im Zusammenhang mit der Ernennung von Gerd Weimer als evtl. ( oder ist er´s schon ? ) Behindertenbeauftragter von BW. Wir haben vor ein paar Wochen eine Aktion gestartet, die unter http://www.spendentour-blogspot.com eingesehen werden kann. Wir würden gerne mehr erfahren von diesem runden Tisch ! Denn wir sind bitterböse. Wir haben errechnet, daß uns innerhalb 5 Jahren 17 % weniger Einkommen zur Verfügung stehen, obwohl 1 Pers. von uns einen Fulltimejob hat als pflegender Angehöriger. Dies im Übrigen ohne Berechnung der Teuerungsrate. Jetzt muß etwas geschehen !

  3. magdalena schreibt:

    Hallo liebe freunde ! ich bin 46,j habe rente vollerwerbsunfähig, der landkreis Waldshut-macht hier von meinen leistungen von mtl 22 unangemeßene Nk, wegen der Wohnungsgröße, bin seit 2008 teilerblindet rest sehfähigkeit von-0.05%-0.1%stark schwankend,bin seit 2008 Rollator, nutzer ,habe schweren insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 ,5 mal 45 i,E , kein mehrbedarf bis 2007 schon, von SGB II , LSG Stuttgart hat hier mir keine 60 qm anerkannt mit meinen Behinderung von 100 % mit Merk G , der senat hat auch das urteil vom BSG gekennzelt von 2008 Behinderte mit Rollator brauchen habe einen erhöhten wohnraum mehrbedarf von 60 mit rollator und auch mit Merk G nicht anerkannt, obwohl hier eine dauerhafte Nutzung habe sowie draußen und drinnen,schon mehrfach ! nach Auffassung vom hiesigen Landkreis, von den SGB XII haben ich hier auf keinen Anspruch auf Hilfe, zu einer verbesserten lebensqualität und Wohnform ,lebensform sowie auch zur teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht, mit einem Einkommen von ca 300 Euro als fast blinde sei das ausreichend genügend zum leben ! Beihilfe und behindertengerechte möbel oder Wohnungsanspruch, sei nur ein Wunsch und luxus von einem leben ! ich denke das hier jeder mensch auf ein selbstbestimmte leben Anspruch hat, wenn hier auch noch ein dazu finanzielle hilfe gegeben wird , durch die behinderungen, da er nicht mehr vollerwerbsunfähig ist !
    Mit lieben Grüßen
    Magdalena,

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